Die Amigos und die Politik als Selbstbedienungsladen

Die aktuelle Diskussion um die Vetternwirtschaft in der bayerischen Politik zeigt für mich deutlich, wie entrückt vom normalen Leben Berufspolitiker oftmals sind. Es verhalten sich da gerade einige Leute so, also ob die Diskussionen der letzten Jahrzehnte nicht nur über Politikverdrossenheit und das Ansehen der Politiker, sondern auch um Vetternwirtschaft, Mauscheleien, Begünstigungen und Betrug in Wirtschaft und Poltik überhaupt nicht stattgefunden hätten. Ich finde es nachgerade absurd, dass dann Politikerinnen und Politiker, nicht nur von der CSU, aber dort mit einer besonderen Häufung und vor allem auch im Kabinett sitzend, meinen, sie können Anstand und Moral ausblenden, da sie sich ja konsequent an den Gesetzestext hielten.

bayernbananeIrgendwas läuft allerdings schief, wenn munter weiter Ehefrau, Ehemann oder Kinder angestellt und auf Staatskosten bezahlt werden. Irgendjemand aus dem engeren Umfeld hätte den betroffenen Politikern “So etwas macht man einfach nicht!” zurufen müssen, aber es scheint mir, dass das Umfeld einfach billigend die Praxis in Kauf genommen hat. Da hilft es auch überhaupt nicht, dass Dorothee Bär, MdB (CSU), darauf verweist, dass das Beschäftigungsverhältnis für ihren Mann noch vor der Heirat endete – schon als Lebensgefährte geht so etwas zu weit. Was im eigenen Betrieb völlig in Ordnung ginge, ist auf Kosten der Steuerzahler noch lange nicht okay!

Ich glaube, dass Politiker, die 23 Jahre lang ohne Unrechtsbewußtsein ihre Ehefrau als Sekretärin beschäftigen, völlig entrückt sind von den normalen Menschen. Abgesehen davon, dass es ich es für problematisch halte, dass jemand so lange im Amt ist, weil ich immer finde, dass Politik vom Wechsel lebt, kann es doch nicht sein, dass sich die Koordinaten in Wirtschaft und Gesellschaft verschieben, aber ein Politiker wie der ehemalige Fraktionsvorsitzende der CSU im bayerischen Landtag, Georg Schmid, einfach so weiter macht. Guckt der nicht Tagesschau und denkt sich “huch, bei Siemens ändert sich aber viel im Bereich Compliance, vielleicht wird es mal Zeit, darüber nachzudenken, ob meine Frau wirklich noch für mich arbeiten kann?” – oder was hat sich Schmid wohl gedacht, als der bayerische Landtag eine Neuregelung der Beschäftigungsrichtlinien verabschiedet hat: “das gilt nur für die anderen, nicht für mich, oder?” – ich verstehe so ein Verhalten nicht.

Als gewählter Volksvertreter muss man doch eigentlich eine bestimmte Sensorik dafür haben oder wenigstens schnell entwickeln, was zwar gesetzlich erlaubt ist, aber was Anstand, Moral oder einfach auch nur der gesunde Menschenverstand einfach nicht zulassen. Wenn man diesen Kompass nicht hat, dann sollte man wenigstens ein Umfeld haben, dass auf eine mögliche Unwucht im eigenen Verhalten hinweist, bevor es zu spät ist. Wir sind alle nur Menschen und lernen aus Fehlern, aber 23 Jahre lang die eigene Ehefrau zu beschäftigen lässt auf Ignoranz, langsame Auffassungsgabe oder bewusstes Handeln zum ausschließlich eigenen Vorteil schliessen. Das sind drei Faktoren, die ich bei einem Politiker nicht sehen möchte.

Die Politik ist ein anstrengendes Geschäft und es macht etwas mit den Menschen, die sich so stark engagieren, dass Politik zu ihrem Beruf wird. Es ist ein leichtes, bei den vielen, vermeintlich wichtigen Terminen, bei der Aufmerksamkeit, die man bekommt, bei den vielen Freunden, die man auf einmal hat, die Bodenhaftung zu verlieren. Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung eines jeden Einzelnen, der oder die sich entscheidet, in die Politik zu gehen. Allerdings müssen sich Politikerinnen und Politiker aber auch immer wieder vor Augen führen, dass sie nicht nicht nur im Parlament sitzen, weil dies ihr Berufswunsch war, sondern weil sie gewählte Volksvertreter sind. Damit ist implizit verbunden, dass für das eigene Handeln andere Maßstäbe gelten sollten, nicht nur, weil die Wählerinnen und Wähler dies erwarten könnten oder sollten, sondern auch, um die eigene Unabhängigkeit zu wahren.

Das Ausmaß der Vetternwirtschaft in der bayerischen Politik zeigt mir deutlich, dass dort einige Koordinaten dauerhaft verrückt waren und Politikerinnen und Politiker ihren eigentlichen Auftrag aus den Augen verloren haben. Sobald die Politik zum Selbstbedienungsladen wird, gerät sie in die Gefahr, ihre Wirksamkeit für die Gesellschaft zu verlieren. Die Parteien tun gut daran, darauf zu achten, dass nicht nur die entsprechenden Gesetze durch die Abgeordneten eingehalten werden, sondern auch darüber hinaus die Maßgabe “das tut man einfach nicht!” gewahrt bleibt, da ansonsten die Politik insgesamt einen weiteren Vertrauensverlust erleiden wird. Die Parteien sollten ohne Rücksicht auf die handelnen Personen bei Vetternwirtschaft sofort dafür sorgen, dass diese Politikerinnen und Politiker auf der nächsten Listenaufstellung der jeweiligen Partei nicht mehr vertreten sind. Wenn ein Politiker trotz des Vorwurfs der Vetternwirtschaft in seinem oder ihren Wahlkreis wiedergewählt wird, dann hat der Souverän es wohl auch nicht anders verdient.

Wenn Vetternwirtschaft zur Normalität wird, dann möchte ich nicht wissen, was das insgesamt über den Politikstil im Land aussagt. Das Ansehen der Politikerinnen und Politiker ist viel zu gering in diesem Land, es liegt im Interesse aller Beteiligten, dass dies nicht so bleibt. Dafür müssen dann allerdings die gewählten Volksvertreter auch entsprechend handeln und sich nicht als Raffkes präsentieren. Als Wähler erwarte ich von allen Politikerinnen und Politikern, dass sie stets versuchen, mit gutem Beispiel voranzugehen. Das ist ein ziemlicher Anspruch an die Politik, aber das ist jawohl auch das Mindeste, was man erwarten kann.

Huffington Post und die Verkleinerung der Comfort Zone

Es wird ja gerne gesagt, dass es den Verlagen in Deutschland noch viel zu gut gehe und dass es daher nicht zu Innovationen bei den Online-Publikationen komme. Das kann ich nur schwer beurteilen, da ich noch nie in einem Verlag gearbeitet habe, wenn man mal von einem Praktikum bei einem Anzeigenblättchen Mitte der 80er Jahre absieht. In gewisser Weise ist allerdings eine Publikation wie die Huffington Post eine konsequente Fortführung des Gedankens eines Anzeigenblättchens. Nur natürlich viel größer und schneller und mit einem moderneren Antlitz. Und bestimmt auch mit anderen Themen. Aber wie bei einem Anzeigenblättchen auch wird günstigster Inhalt zusammengepackt, der aus leicht umgeschriebenen Pressemitteilungen oder mickrigst bezahlten Stücken von mehr oder weniger talentierten Inhalte-Erzeugerinnen und -Erzeugern geliefert wird, von einer Handvoll ordentlich bezahlter Edelfedern mal abgesehen.

Ist das der große Wurf für die journalistische Arbeit von Morgen oder einfach nur die brutalstmögliche Form der Inhalte-Aggregation für eine durch Traffic von Google und Facebook dominierten Welt?

Mit der Ankündigung der Huffington Post für Deutschland wird die Comfort Zone für Journalisten in Deutschland noch ein wenig enger werden, werden sich noch mehr Medienhäuser irritiert umschauen und die Erfolgsaussichten ihrer Paywall-Phantasien kritischer beäugen müssen, denn wenn die deutsche Huffington Post nur einigermaßen gut gemacht wird, wird sie eine Sogkraft für Leserinnen und Leser entfachen, die zu Reichweiten-Verlusten bei den etablierten Plattformen führen wird. Und das ist erst einmal gut so, denn Konkurrenz belebt das Geschäft oder regt zumindest zum Nachdenken an.

Die deutsche Huffington Post wird für viele talentierte Journalisten ein Sprungbrett darstellen können, wenn genügend Aufmerksamkeit und Reichweite erzeugt werden. Blogs ermöglichen seit über 10 Jahren Menschen, sich einen Namen zu erschreiben, unabhängig von Verlagen und dem Zugriff auf Druckerpressen. Die Bündelung dieser Inhalte kann dazu führen, dass neue kleine und große Stars hervorgebracht werden. Das finde ich erst einmal gut. Für freie Journalisten wird die Huffington Post allerdings für erneuten Kostendruck sorgen, da eine enorme Konkurrenz erzeugt wird bei wahrscheinlich viel geringeren Preisen. Das Hobby Huffington Post kann für viele Menschen die Aufmerksamkeit bringen, die sie bislang über ihre Blogs nicht bekommen haben.

Das genaue Konzept für die deutsche Huffington Post liegt noch nicht vor, aber dennoch kann man sich ausmalen, welche Auswirkungen der Markteintritt haben wird. Für etablierte Medien-Angebote wird es eine starke, neue Konkurrenz geben, für Experten und Hobbyisten dürfte es Reichweite und Aufmerksamkeit geben, aber für freie Journalisten wird die Huffington Post eher weniger Erlöse für ihre Arbeit bringen. Wir werden sehen, inwieweit es die Huffington Post vermag, den deutschen Journalismus durcheinander zu wirbeln. Es wäre wünschenswert, wenn durch die Huffington Post wieder mehr Elan im deutschen Markt entstehen würde.

Die essentielle Packliste für Konferenzen

Konferenzen sind immer ganz besondere Situationen. Dabei ist es egal, in welcher Branche sie stattfinden, denn durch das Zusammenbringen vieler Menschen entsteht jeweils eine ganz eigene Dynamik. Man hört oftmals interessante Rednerinnen und Redner und trifft Menschen wieder, die man länger nicht gesehen hat, oder überhaupt nur auf dieser einen Konferenz trifft. Man lernt viele neue Leute kennen, entweder, weil man neben einander sitzt oder einander vorgestellt wird.

Timbuk2 / WoolrichKonferenzen sind aber auch Ausnahme-Situationen, weil man nur eine Tasche dabei hat und dort alles drin sein sollte, was man für den Tag benötigt. Da ich immer wieder gefragt werde, was ich so mitnehme zu einer Konferenz, kommt hier meine Packliste.

Hier sind die wichtigsten Sieben Sachen für den Besuch einer Konferenz:

1. Eine Umhängetasche. Auch Messenger-Bag genannt. Ich bevorzuge seit 10 Jahren Taschen von Timbuk2. Idealerweise gibt es ein Laptop-Fach und genügend kleine Fächer für Kabel, Sonnenbrille, Notizbuch, Stifte, etc. – ein Timbuk2 Classic Messenger Bag reicht da völlig aus.

2. Ein Akkupack. Es gibt nie genügend Steckdosen auf einer Konferenz. Daher sollte man vorsorgen und sich etwas Strom mitnehmen. Ich kann das Anker Astro3E 10.000mAh empfehlen, es sieht nicht aus wie der letzte Plastikschrott, hat zwei USB-Anschlüsse zum Aufladen von mobilen Endgeräten und lässt sich selber über einen Micro-USB Anschluß aufladen.

3. Kabel. Ich habe zwei Lightning Ladekabel fürs iPhone dabei, mitsamt einem Stecker für 220V Steckdosen. Natürlich habe ich auch ein Ladekabel für das Macbook Air dabei. Und noch ein Ladekabel für mein Kindle. Und das Ladekabel zum Aufladen des Akkupacks. Und bestimmt auch noch ein Ladekabel für das iPad, also die pre-Lightning Variante.

4. Notizbuch. Ja, ich weiss, kaum jemand kann heutzutage noch entziffern, was da so in ein Notizbuch gekritzelt wird und es synct so schlecht mit anderen Devices und hat auch keine Reminder-Funktion, aber ich finde Papier hat in diesem Fall doch noch ein paar Vorteile gegenüber dem hastigen Rumtippe oder Gemale auf einem Tablet. Natürlich kann man auch mit dem Laptop Notizen machen, aber das wirkt dann immer so nach Streber aus der ersten Reihe. Beliebt sind natürlich die Moleskine Notizbücher, die es auch in einer Moleskine Evernote Edition gibt, aber ich nutze aktuell ein Notizbüchlein von Smythson, weil die schön klein und dünn sind. Ach ja, ein Stift ist auch hilfreich für handschriftliche Notizen.

5. Laptop. Ich habe eigentlich immer ein Laptop dabei, nutze es auf Konferenzen aber so gut wie nie. Allerdings nutze ich es bei der An- und Abreise, um meine Gedanken und Eindrücke zu dem Thema zu sammeln. Früher habe ich mein Laptop genutzt, um nebenbei Notizen zu machen, zu bloggen oder irgendwas im Web zu lesen, aber mittlerweile finde ich das zu ablenkend und versuche daher, mich ganz auf die Konferenz zu konzentrieren. Mein aktueller Tipp für das Schreiben von Artikeln: Draft – total klasse, schön und einfach, aber dennoch flexibel.

6. Visitenkarten. Ich habe seit Jahren keine Visitenkarten mehr dabei und muss immer verschämt sagen “Du findest mich im Netz!”, was immer arrogant und großkotzig wirkt. Daher empfehle ich, bei Moo.com einfach fix ein paar schöne Visitenkarten zusammenzuclicken. Aber bitte nicht die mit Space Invaders, die nutze ich künftig.

7. Kopfschmerztabletten. Irgendwie schlafe ich nach dem ersten Abend einer Konferenz immer zu wenig und benötige dann am zweiten Tag Kopfschmerztabletten. Manchmal bereiten allerdings auch Vorträge Kopfschmerzen, also ist es immer besser, etwas gegen Kopfschmerzen dabei zu haben.

Mehr braucht man eigentlich gar nicht. Das Smartphone hat man ja sowieso dabei.

Die Rolle des Menschen bei der Digitalisierung der Arbeit

Heute, am 1. Mai, dem Kampftag der Arbeiterbewegung, gehen auf der ganzen Welt Menschen auf die Straßen, um für verbesserte Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Ich finde, das ist eine gute Gelegenheit, einmal inne zu halten und darüber nachzudenken, wie die Digitalisierung er Arbeit sich auf den Menschen auswirkt und wie wir möglichst dafür sorgen können, dass die Arbeitsbedingungen besser werden.

Die Digitalisierung der Arbeit ist Geißel und Befreiung zugleich, so paradox das klingen mag. War Rationalisierung bislang nur von Fabriken bekannt, sorgt die Digitalisierung seit den 80ern Jahren dafür, dass sich der Büro-Alltag verändert und viele ehemals sichere Jobs einfach wegfallen. Allerdings entstehen gerade viele neue Berufsfelder, die noch vor 5 Jahren undenkbar waren und alle damit zu tun haben, dass sich die Innovationszyklen der digitalen Technologien so sehr beschleunigt haben, dass es immer schwerer wird, auch nur 5 Jahre im Vorraus zu planen. Die Digitalisierung sorgt auch dafür, dass viele Menschen relativ selbstbestimmt arbeiten können. Genauso sorgt die Digitalisierung dafür, dass sich immer mehr Menschen erschöpft fühlen, permanent anderen Dingen ihre Aufmerksamkeit schenken müssen und am gemeinen Multitasking an sich verzweifeln. Der Steigerung der Produktivität durch digitale Werkzeuge steht die Erschöpfung des Menschen gegenüber, dem es immer schwerer fällt, als kleines Rädchen Teil eines funktionierenden großen Ganzen zu sein. ADHS und Burnout gehören genauso unserer immer digitalisierteren Umwelt wie Latte Macchiato und Laptop im Schatten am Strand.

Für mich stellt sich die Frage, wie man nun die Vorzüge der Digitalisierung nutzen kann, ohne dass wir alle zu mentalen nervösen Wracks werden, die alle 5 Minuten nach ihren Emails gucken und verzweifeln, wenn es keine neuen Emails in der Inbox gibt. Wir sind am Anfang einer Entwicklung und wir müssen jetzt die richtigen Weichenstellungen vornehmen, damit die Digitalisierung der Arbeit nicht dazu führt, dass die Belange des Einzelnen hintenrunterfallen und wir zwar nicht mehr körperlich starken Belastungen ausgesetzt sind, sondern gedanklich nicht mehr mit kommen. Die Herausforderung liegt darin, dies so zu tun, dass man nicht den Einzelnen bevormundet und gleich wieder vorschreibt, wie und wann man zu arbeiten hat. Der in kreativen Berufen gerne ausgelebte Hang zur Selbstausbeutung dient dabei ebenso wenig als Vorbild wie die stark regulierten Arbeitsbedingungen großer Unternehmen. Wir müssen lernen, einen Weg zu finden, der auch mal Emails Emails sein lässt, der die Vorteile der asynchronen, ortsunabhängigen Kommunikation genau so nutzt wie die der Zusammenarbeit in Echtzeit an einem Ort.

Ich finde, dafür, dass die Digitalisierung der Arbeit bereits seit Jahrzehnten stattfindet und immer mehr zunimmt, haben wir uns als Gesellschaft bislang viel zu wenig damit auseinandergesetzt. Hinzu kommt, dass Ausbildung und Bildung immer noch zu sehr auf die Belange des letzten Jahrhunderts ausgerichtet ist und wir es bislang kaum schaffen, jungen Leuten das Rüstzeug für die Arbeitswelt von Morgen mitzugeben, ganz zu schweigen davon, wie wir ältere Arbeitnehmer trotz immer schnelleren Innovationszyklen weiterhin in die Lage versetzen, mit der Dynamik der Arbeitswelt Schritt zu halten. Meine große Befürchtung ist, dass einige Wenige mit den Herausforderungen der Digitalisierung der Arbeitswelt ganz wunderbar zurechtkommen werden, aber viele Menschen künftig überfordert sein werden von dem Tempo und der Intensität der digitalen Arbeit. Das hat eine Sprengkraft für unsere Gesellschaft, die wir nicht außer Acht lassen sollten, sondern die dazu führen sollte, dass wir als Gesellschaft die Herausforderungen der Digitalisierung der Arbeitswelt aufgreifen und gemeinsam anfangen, Lösungen zu entwickeln.