Hass und Pöbelein im Netz – so geht es nicht weiter!

Die Nerven liegen blank in Deutschland. Seit Monaten schwappt eine immer größer werdende Welle von Hass und Pöbeleien in die sozialen Netzwerke. Unter dem Deckmantel einer vermeintlichen freien Meinungsäußerung Menschen werden Menschen beleidigt, gegen Ausländer gehetzt und unsere demokratischen Institutionen angefeindet. 

“Das wird man doch wohl noch sagen dürfen.” – nein, wird man nicht. Mir reicht dieses Gepöbel und es geht vielen anderen ebenso. CDU Generalsekretär Peter Tauber ist jüngst der Kragen geplatzt und er hat einen Pöbler als Arschloch bezeichnet. Er hat Recht, aber er schenkt diesem Menschen zu viel Aufmerksamkeit.

Wir können dem Hass nur entgegentreten, wenn wir diese Leute aus unseren Freundeslisten schmeissen, ihre Inhalte löschen und sie blocken, bzw. melden. 

Es macht keinen Sinn, einen Dialog mit einem hasserfüllten Pöbler zu suchen. Diese Menschen wollen unsere Gesellschaft spalten und versuchen alles, um Diskussionen in den sozialen Medien unmöglich zu machen. 

Dabei sind wir alle gefragt und müssen uns angewöhnen, viel weniger Gepöbel hinzunehmen. Natürlich sind auch die Plattformen wie Facebook, Twitter und Google gefordert und müssen dafür sorgen, dass ehrverletzende Inhalte schneller gelöscht werden. Sie sollten es im eigenen Interesse tun, denn dadurch werden ihre Angebote attraktiver für die Nutzer. 

Wir benötigen allerdings auch keine absurden Vorschläge wie die der CSU, künftig alle Beiträge vor der Veröffentlichung überprüfen zu lassen. Derartige Überwachungsphantasien führen zur Gedankenzensur, was mit der freiheitlioch-demokratischen Grundordnung dieses Landes im Widerspruch steht. 

Also, werdet aktiv, gebt dem Hass im Netz keine Chance!

2016 und die guten Vorsätze

Na klar, ich will auch dieses Jahr wieder versuchen, einiges anders zu machen und ein besserer Mensch zu werden. Eigentlich muss man dafür natürlich keinen Blogpost schreiben, aber andererseits habe ich von WordPress zum Ende des Jahres eine Statistik für das Jahr 2015 bekommen und obwohl da ein nettes Feuerwerk zu sehen war, beeindruckte mich die Anzahl von 15 Artikeln kaum.

Also, hier kommen meine guten Vorsätze für 2016:

1. Mehr bloggen. Irgendwie muss ich dafür die Zeit finden, trotz Kolumne auf bild.de und toller neuer Produkte auf Neues Zeugs.

2. Mehr einmischen. Ich bin weiterhin stark genervt von der Digitalpolitik der Großen Koalition und bei allen Fortschritten bei der SPD sehe ich dennoch weiterhin viel Potential für Verbesserungen. So lange das nicht von alleine passiert, werde ich rumnerven. Ich freue mich auf viele weitere Mitglieder bei D64, denn das schaffen wir nur zusammen!

3. Endlich ein Buch über dieses Digitalgedöns und unsere Gesellschaft schreiben. Naheliegend, aber man kommt ja zu nix.

4. Mehr abnehmen. 10 kg sind runter, aber es ist noch ein weiter Weg bis zur Bikini-Figur im Sommer. Nach der Lektüre von Der 4-Stunden-Körper von Tim Ferriss habe ich meine Ernährung auf die Slow-Carb Diät umgestellt und fühle mich fitter denn je.

5. Mehr Gelassenheit. Ich bin ungeduldig, das ist auch gut so, aber gerade bei meinen Kindern muss ich gelassener werden.

6. Mehr wandern. Norddeutschland ist jetzt nicht so die bergige Top-Wanderregion, aber mindestens der Harz sollte dieses Jahr ein paar Mal drin sein.

7. Mehr Bücher lesen. Ich will dieses Jahr 52 Bücher lesen. Das muss möglich sein. Habe heute gleich das erste gelesen. So ganz nebenbei mit der Kindle App auf dem iPhone.