Google Reader+

Google Reader hat jetzt die lange erwartete Integration in Google+ bekommen. Dazu gehört nicht nur ein plussigeres Layout, sondern auch der Verzicht auf den Like-Button – stattdessen gibt es jetzt den +1 Button, der auch das Sharen innerhalb von Google+ erlaubt.

Google Reader Sharing+

Ich finde das Update lange überfällig, schließlich geht es bei Google Reader schon immer um das Lesen und Sharen von Feeds und da bietet sich natürlich die Integration in Google+ an. Der Wegfall des Like-Buttons ist zu verschmerzen, ebenso wie die Notizfunktion beim Share-Button – die Verknüpfung mit Google+ bietet viel bessere Sharing-Möglichkeiten als vorher.

Google Reader Mobile
Die mobile Variante sieht noch etwas seltsam aus, da ist noch das alte Layout beibehalten worden, allerdings wurde auch hier ein +1 Button spendiert. Mobile first sieht anders aus, aber wenigstens sieht man, daß bei Google überall gerade an der Verknüpfung mit Google+ gebastelt wird.

Ich frage mich allerdings, ob dieses Update von Google Reader dazu führen wird, daß RSS für Nutzer interessanter wird. Ich glaube weiterhin, daß die Vorteile von RSS einfach nicht bekannt genug sind und daher weiterhin nur die Poweruser mit dem Google Reader Inhalte in Google+ teilen werden.

Wie verhält sich denn nun eigentlich Google Reader mit Sparks? Wird Google Reader einen Menüpunkt neben Games bekommen? Wird Google+ zu einer Art Tumblr für Texte?

Zeitumstellung

Tja, dann ist ja alles geklärt. Mich bringt die Zeitumstellung nicht so durcheinander, ich freue mich über mehr Licht am Morgen. Was haltet ihr von der Zeitumstellung?

Google Earth Clock

Nico —  29.10.2011

Die Google Earth Clock funktioniert zusammen mit dem Google Earth Plugin innerhalb des Browsers. Diese Uhr ist vielleicht nicht besonders nützlich, aber durchaus eine eindrucksvolle Darstellung, was man mit einer API alles anstellen kann.

Google Earth Clock 2

Diese Uhr hat irgendwas, man kann locker ein paar Minuten gucken, wie die Landschaften vorbeirauschen.

Ich habe schon des öfteren argumentiert, daß ich davon ausgehe, daß Android im Mobilfunkmarkt das dominierende Betriebsssystem sein wird. Die Vielfalt von unterstützten Endgeräten und die damit verbundene Flexibilität beim Preis werden dafür sorgen, daß weiterhin mehr Android-Smartphones verkauft werden. Aber, es gibt auch eine Schattenseite von Android, die dankenswerter Weise von Michael Degusta herausgearbeitet wurde: Android Orphans: Visualizing a Sad History of Support.

Eine Vielfalt bei den Endgeräten führt leider auch zu einer totalen Fragmentierung bei den derzeit unterstützten Android-Versionen.

Other than the original G1 and MyTouch, virtually all of the millions of phones represented by this chart are still under contract today. If you thought that entitled you to some support, think again:

7 of the 18 Android phones never ran a current version of the OS.
12 of 18 only ran a current version of the OS for a matter of weeks or less.
10 of 18 were at least two major versions behind well within their two year contract period.
11 of 18 stopped getting any support updates less than a year after release.
13 of 18 stopped getting any support updates before they even stopped selling the device or very shortly thereafter.
15 of 18 don’t run Gingerbread, which shipped in December 2010.
In a few weeks, when Ice Cream Sandwich comes out, every device on here will be another major version behind.
At least 16 of 18 will almost certainly never get Ice Cream Sandwich.
Also worth noting that each bar in the chart starts from the first day of release – so it only gets worse for people who bought their phone late in its sales period.

Da es weit weniger iPhone-Varianten gibt und auch alle vom Hersteller Apple kommen, ist es natürlich viel einfacher, die Devices über einen längeren Zeitraum mit aktuellen Betriebssystemen zu unterstützen. Aus Entwickler-Sicht wird man auf die allerneuesten Features verzichten müssen, damit die Apps für mehr Geräte verfügbar gemacht werden können.

Ich hatte nicht gedacht, daß die Android-Landschaft im Bereich Betriebssysteme derartig zersplittert ist. Dies ist definitiv ein Thema, das Google lösen muß, um einer Balkanisierung des Android-Marktes entgegenzuwirken.

Wie wird die Zukunft aussehen, wie werden irgendwelche Devices unser Leben vereinfachen oder dominieren, wie arbeiten wir zusammen und wie organisieren wir unser Privatleben? Microsoft gibt in dem kurzen Film mit dem bezeichnenden Titel Productivity Future Vision einige Hinweise darauf, wie es sein könnte.

Ja, Microsoft ist irgendwie ein merkwürdiger Absender, gerade wenn es um Usability geht, aber ich finde die Anregungen aus diesem Film wirklich interessant. Wenn man allerdings einmal versucht hat, irgendwelche Diagramme von einer Powerpoint-Präsentation zur anderen zu verschieben, der weiß, wie weit wir von irgendwelchen simplen Drag & Drop Spielereien noch entfernt sind. Allerdings wird auch in diesem Film deutlich, wie sehr die Zukunft von mobilen Devices bestimmt sein wird – das Smartphone als Supercomputer für die Handfläche, als Schaltzentrale für das Leben, für Arbeit und Beruf gleichermaßen. Als negative Variante der Visionen von Microsoft könnte man sich die ersten Minuten von Total Recall angucken und sich dann überlegen, ob wir eher einer Utopie oder einer Dystopie entgegen gehen.

Für mich ist allerdings die coolste Neuerung der Kühlschrank. Auf einen Blick zu wissen, was man gerade da hat, das wirkt ungeheuer praktisch, vor allem wenn es dann auch noch passende Rezepte dazu gibt.

Was haltet Ihr von der Productivity Future Vision von Microsoft?

[ via Microsoft’s vision of the mobile future is astounding (video) | VentureBeat ]