Amazon Bestseller: Steve Jobs Biographie

Die authorisierte Biographie von Walter Isaacson Steve Jobs: A Biography wird in den USA nicht mehr wie geplant am 21. November erscheinen, sondern bereits am 24. Oktober in die Läden kommen. Amazon zeigt nachwievor den November-Termin an, aber für den Kindle soll die Jobs Biograhie ebenfalls schon am 24. Oktober erhältlich sein. Die deutsche Version des Buches mit dem kurzen Titel Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers wird hingegen am 31. Oktober bei Amazon erhältlich sein.

Beide Bücher führen aktuell die Bestseller-Liste von Amazon.de an.

In Berlin sind die Koalitionsgespräche zwischen der SPD und den Grünen beendet worden, bevor sie richtig beginnen konnten. Der Grund wirkt für Aussenstehende etwas merkwürdig, denn es geht um ein paar Kilometer Autobahn, für die Bundesgelder bereits zur Verfügung stehen. Im Wahlkampf, als die Grünen beseelt vom Wahlerfolg in Baden-Württemberg vor Kraft kaum laufen konnten, hatte sich die damalige Spitzenkandidatin der Berliner Grünen, Renate Künast, darauf festgelegt, daß der Ausbau der Stadtautobahn mit den Grünen auf keinen Fall zu machen sei. Netterweise hat Renate Künast auch durchblicken lassen, daß sie nur als Bürgermeisterin zur Verfügung stehen würde und beim Verpassen des Wahlziels wieder in die Bundespolitik zurückkehren werde.

Also hat Renate Künast den Grünen erst mal schön eine unverrückbare Maximalforderung mitgegeben, um dann anderen die Arbeit zu überlassen.

Die Grünen standen also vor Beginn der Koalitionsverhandlungen mit der SPD vor der Fragestellung, ob sie dem Bau der Autobahn zustimmen und damit Unmut unter ihren Wählern hervorrufen, aber dies mit einer Notwendigkeit für das Zustandekommen der Koalition begründen, oder ob die Grünen auf ihrer Maximalforderung beharren, nicht in die Regierung in Berlin eintreten, um dann aus der Opposition zu sehen, wie die Autobahn ausgebaut wird.

“Kein Grüner wird das der SPD vergessen” motzt jetzt Renate Künast rum. Künast hat ihre Berliner Parteifreunde mit ihrer Festlegung gegen den Ausbau der Stadtautobahn in eine eher ausweglose Situation manövriert und will nun den schwarzen Peter in Richtung SPD schieben, um von ihrem eigenen strategischen Fehler abzulenken. Das kommt davon, wenn man das Fell des Bären verteilen will, bevor er erlegt ist.

Dabei sollte doch eines klar sein: bei Wahlen treten Parteien an mit ihren jeweiligen Programmen und buhlen um die Gunst der Wähler. Eine Partei muß dann bei Koalitionsverhandlungen sehen, wie sie ihr Programm am Besten umgesetzt bekommt. Wenn der Wunschpartner durchblicken lässt, daß er sich in Kernfragen nicht bewegen wird, dann muß sich eine Partei nach einem anderen Koalitionspartner umsehen, in der Hoffnung, daß mit einem anderen Partner mehr vom eigenen Programm umsetzbar ist. So kann es dann eben passieren, daß die Berliner CDU nun doch zum heimlichen Wahlsieger wird, weil sie alle abgeschrieben haben, aber nun doch noch eine Option für die Regierungsbildung in Berlin darstellen könnten.

Das Dilemma der Berliner Grünen haben sie Renate Künast zu verdanken, nicht der SPD. Die Autobahn wird jetzt ausgebaut und die Grünen haben das Nachsehen. Schade, daß es so kommen mußte.

56 Jahre ist kein Alter. Ich kann keine Nachrufe schreiben. Ich hatte letzte Nacht Tränen in den Augen, als ich auf Twitter vom Tod Steve Jobs erfahren hatte. Seit ich in den 80ern bei meinem einen Onkel am AppleII rumspielen durfte und einige Jahre später am MacIntosh meines anderen Onkels rummalen konnte, war ich fasziniert. In meinem Austauschjahr an einer Highschool in den USA wurden die Texte für die Schülerzeitung am AppleIIe geschrieben und am MacIntosh gesetzt. Mein zweiter Rechner, nach dem C64, war ein Apple Performa 600, den ich mir zum Studium für Unsummen gekauft hatte, später hatte ich auch mal ein Apple Powerbook 165 und saß damit stolz in der Uni-Bibliothek. Nicht immer haben die Produkte das einlösen können, was sie eigentlich versprachen, aber es gab immer die gewisse Magie, die mich faszinierte. In den 90ern war es verdammt anders, einen Mac zu nutzen. Auch das fand ich klasse. Das Allertollste war allerdings später das OS X, weil hier das Beste von zwei Welten miteinander verknüpft wurde: ein tolles User Interface und ein UNIX-Betriebssystem. Ich kann eine Shell und bunte Bilder haben, das finde ich super. Apple hat der Musikindustrie gezeigt, daß man auch im Internet mit Musik Geld verdienen kann, was die nie wahrhaben wollten. Natürlich nutze ich auch ein iPhone und bin wahnsinnig dankbar, daß Steve Jobs und Apple eine weitreichende Disruption im Mobilfunk-Sektor ausgelöst haben. Ich könnte stundenlang weiter schreiben.

Bei allem, was Steve Jobs und Apple gemacht haben, stand die Perspektive des Nutzers im Vordergrund. Wenn man Produkentwicklung macht, sollte man diese Herangehensweise verinnerlichen. Noch dazu ging es nie um Featuritis, sondern um Einfachheit und Eleganz, und damit oftmals um radikal andere Produkte, die nicht viel können, aber dies besonders gut. Apple ist mittlerweile weit mehr als ein PC-Hersteller und hat ein umfangreiches Ökosystem geschaffen.

Steve Jobs war ein Visionär, der seine Ideen umsetzen konnte und er war auch ein brillianter Verkäufer seiner Ideen. Diese Kombination ist sehr selten. Er wird der Zukunft fehlen.

Im November soll die Biographie Steve Jobs: A Biography herauskommen.

herrlich.

Meine monatlichen Kosten für die Nutzung von Amazon S3 belaufen sich auf einige Cent. Aber neben meinen paar Megabyte scheint es auch noch einige weitere Kunden zu geben, die das Angebot von Amazon nutzen.

Our customers continue to make very heavy use of Amazon S3. We now process up to 370,000 S3 requests per second.

Many of these are PUT requests, representing new data that is flowing in to S3. As of the end of the third quarter of 2011, there are 566 billion (566,000,000,000) objects in S3.

Das sind beeindruckende Zahlen, vor allem wenn man sich mal überlegt, was für ein limitierender Faktor Storage einmal war, also bevor die Cloud als Option aufkam. In noch nicht einmal einem Jahr hat sich die Anzahl der Objekte bei Amazon S3 mal eben verdoppelt, das zeigt, wie stark die Nachfrage nach Cloud-basierter Storage wächst.

[ via Amazon Web Services Blog: Amazon S3 - 566 Billion Objects, 370,000 Requests/Second, and Hiring! ]