Der 1. FC Köln ist verdient abgestiegen, aber dennoch kommen 40.000 Fans zum letzten Heimspiel der Kölner und die Spieler geben noch einmal Gas, gewinnen 4:0. Publikumsliebling Dirk Lottner schiesst ein wunderschönes Tor und bedankt sich, in dem er sein Trikot auszieht und sein T-Shirt zeigt. Auf dem T-Shirt sind Vorder- und Rückseite bedruckt. Das ist nach UEFA-Richtlinien verboten. Vorne dankt er den Fans, hinten steht, dass er immer Kölner bleiben wird: “Mi Herz bliev Kölsch”. Dafür gibt es Gelb.

Was soll so etwas? Da war keine Werbung drauf, sondern eine absolut wunderschöne Geste eines scheidenen Spielers an seine Fans. Dafür gibt es Gelb.

Als Fan will ich den ausgelassensten Jubel, den die Spieler auf den Rasen zaubern können, ich will Emotionen, von mir aus auch “Danke, Mutti!” auf der Brust sehen nach einem Treffer. Dafür gibt es Gelb.

Ohne die europäischen Kungel-Funktionäre könnte der Fussball so schön sein. Aber die wurschteln sich lieber einen zurecht und denken sich schwachsinnige Regeln aus. Dafür gibt es Geld.

Ich wohne im Geheimtipp

Nico —  15.05.2004 — 3 Comments

Das Abendblatt verkündet, dann muss es ja wahr sein:

Das Gesicht der Hansestadt wird sich deutlich verändern: In Hamburg werden sieben neue aufstrebende Szene-Stadtteile entstehen. Wie Hamburgs größter Wohnungseigentümer, die SAGA GWG, in einer bisher einmaligen Aktion für das Hamburger Abendblatt ermittelt hat, werden die Stadtteile St. Pauli, Barmbek-Süd, Dulsberg, Wilhelmsburg, Veddel, Rothenburgsort und Finkenwerder von zum Teil sozial schwachen Milieuquartieren zu besonders gefragten Wohnvierteln aufsteigen.[Wohnen in Hamburg: Sieben Geheimtipps]

Boah, ist ganz schön szenig hier an der Ecke Barmbek-Süd/Uhlenhorst/Winterhude. Die anderen genannten Stadtteile können nur mit Phantasie als kommende Stadtteile bezeichnet werden, dafür sind sie einfach zu weit weg vom Zentrum der Stadt. Die Vermieter wird es freuen, wenn ein langweiliger Stadtteil als Geheimtipp angepriesen wird.

30,8 Jahre

Nico —  15.05.2004 — 1 Comment

30,8

Da fehlt eindeutig die Frage “Wieviel bloggen Sie täglich?”, denn dann hätte sich bei mir alles zum Guten gewendet. Bloggen fördert die Gesundheit, wissen wir doch alle.

[via: Wer sagt's denn? [Weiberkram]]

SixApart und der Gegenwind

Nico —  15.05.2004 — 1 Comment

Noch ein letzter Hinweis zum Thema “Es gibt Alternativen zum Perlmonster MovableType”:

I think we’re watching a significant moment in weblog history. Justified or not, the anger among MovableType’s users will push many of them to new tools, and has permanently changed the perception of SixApart by its customers. The users have spoken, and the landscape has shifted.

Vielfalt ist gut. Bin gespannt auf das erste Blog, das einzig und allein Blogs auflistet, die von MT gewechselt sind, mit Angabe der Gründe (Langer Rebuild, kaputte BerkeleyDB, Lizenzkosten, usw.). SixApart befindet sich eindeutig im Wandel, aber ich denke, Heiko wird schon dafür sorgen, dass in Deutschland der Wandel nicht allzu krass werden wird.

[via: Many-to-Many: MT 3.0: Backlash and Trackbacks]

Das sind die Suchbegriffe, die derzeit bei Google abgefragt werden und dann zu blogg.de geschickt werden, weil ein Weblog auf ein Video verlinkt hat. Wegen anderer Bilder, die gegen unsere AGB verstossen, ist dieses Weblog momentan offline, die Suchanfragen landen direkt bei Blogg.de.

Mal ehrlich, reicht es nicht, im Fernsehen schon die Bilder zu sehen, muss man das komplette Filmchen noch mal sehen, ist da ein besonderer Reiz, dass man einen Menschen sterben sehen kann? Wir bekommen derzeit alle paar Sekunden eine Anfrage nach diesen Suchbegriffen.