Seit ich Kinder habe, kommt immer wieder die Frage nach Schnee auf, gerade wenn man die Weihnachtsbücher gelesen hat, wo zur Weihnachtszeit auch immer Schnee gehört. Dann erzähle ich von früher und von Schnee, aber wenn mich dann die Kinder ungläubig angucken, weil sie noch nicht wirklich Schnee zu Weihnachten erleben durften, dann erzähle ich von der Schneekatastrophe. Netterweise wurde ich heute im Abendblatt an Die Schneekatastrophe 1978/79 erinnert, denn das Abendblatt hat Zeitzeugen befragt und Bildmaterial von vor 30 Jahren ausgegraben.

Ich kann mich noch ziemlich gut an die Schneekatastrophe erinnern, als 6-Jähriger war das quasi das Schneeparadies. Wir hatten damals auch in Schleswig-Holstein zu Weihnachten noch Schnee, aber zum Jahreswechsel 1978/79 brach für einige Tage das öffentliche Leben total zusammen. Bei uns zuhause ragte der Schnee stellenweise bis zum Dach unseres einstöckigen Hauses, es musste ein Graben geschaufelt werden bis zur Straße. Unsere Sackgasse hatte nur einen Pfad zum Gehen, unten auf der Straße war eine dicke Schneedecke und außer Bussen, Taxen und Einsatzfahrzeugen war kein Straßenverkehr erlaubt. Also sind wir zu Fuß in die Stadt gegangen, was für mich bedeutete, dass ich auf dem Schlitten gezogen wurde, was ich ziemlich praktisch fand. Ob die Vorratslage angespannt war, weiß ich nicht mehr, ich kann mich nur an Schnee überall erinnern, an Schneemänner, Iglos, Schnee-Forts und viele Schneeballschlachten. Eigentlich war die Schneekatastrophe 1978/79 quasi der ideale Winter für mich, damals. Es war natürlich auch ein wenig spukig, wenn man morgens kaum aus dem Fenster gucken konnte, weil der Schnee so hoch lag, aber da niemand wirklich etwas an den Schneemassen ändern konnte, arrangierte man sich und grub die Wege frei, was natürlich zu herrlichen Schneehaufen führte, in denen man spielen konnte. In meiner Erinnerung an damals war ich quasi den ganzen Tag draussen und habe mit meinen Freunden im Schnee gespielt.

Jetzt könnte ich auf die Schneemassen gut verzichten, nur zu Weihnachten darf es mal wieder ordentlich schneien, der Kinder wegen.

Wie war Eure Schneekatastrophe so?

Naja, Give the Ultimate Gift: A Posh Bag Packed With Best Mobile Gizmos in der letzten Wired habe ich jetzt etliche Male in der Print-Ausgabe angeschaut und so sehr mich die Laptop-Tasche von Tod’s für schlanke $1600 auch reizt, das sprengt ein klein wenig das Budget. Daher habe ich mir mal überlegt, wie mein ultimatives Mobility-Pack aussehen würde, also die Produkte, die ich so tagtäglich mit mir rumschleppe und die an der Flughafen-Security immer zu Auspack-Orgien führen. Nicht alle Produkte habe ich bereits, also ist das so eine Art eigene Wunschliste.

Braun_side_10.jpgJost Woodstock Laptoptasche für €199 – die sieht recht robust aus, ausserdem scheint auch genügend Kram reinzupassen. Meine Timbuk2 habe ich jetzt seit einigen Jahren und irgendwie ist es time to move on. Leider nur gibt es ein Grundproblem mit Taschen, in die alles reinpasst: sie werden irgendwie schnell zu schwer und man findet auch nix wieder, jedenfalls geht mir das immer so.
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Lifestreaming mit Kakuteru

Nico —  25.12.2008

Ich bin seit einiger Zeit ziemlich an dem Thema Lifestreaming interessiert und habe vor knapp einem Jahr die Domain lumma.io eingerichtet, auf der quasi alles passieren soll, was ich so mache. Ja, ich weiss, ein total pfiffiges Spiel mit der Domain .io, das war in einer kreativen Hochphase meiner Schaffensperiode. Jedenfalls schiebe ich dort eine Handvoll Feeds in Tumblr rein, so daß ich zwar ein Tumble-Blog habe, es aber nicht nutze. So richtig zufriedenstellend finde ich lumma.io bislang nicht, natürlich abgesehen von den Inhalten, die sind natürlich Premium Content, wenn auch recycled, denn es ist ja mein aggregierter Lifestream. Nun bin ich über Kakuteru – Roll Your Own FriendFeed On Your Own Site gestolpert und habe flugs mal Kakuteru ausprobiert, alleinschon weil ich den Namen so, äh, vielseitig finde.

nico_kakuteru_com_251208Auf nico.kakuteru.com gibt es derzeit meinen Lifestream zu sehen, der quasi automagisch über mein Friendfeed gezogen wird, aber man kann auch noch ein paar weitere Quellen angeben. Noch ist das nicht total perfekt, aber auf einem guten Weg. Ich möchte einfach nur eine Seite haben, wo alles reinläuft, was ich so mache, aber eben getrennt ist von meinem Blog und anderen Sites. So ganz weiss ich noch nicht, wo das alles hinführen soll, aber irgendwie mag ich die Vorstellung, dass ich meine Bilder irgendwo habe, meine Texte, meine Tweets, andere Texte, meine GoogleReader Shared Items, und so weiter, alles schön getrennt, aber an einer Stelle doch zusammengeführt. Aber irgendwie wird das Blog immer die Hauptsache bleiben, lumma.io nur das Add-On, obwohl dort alles zu finden ist.

Nein, ich könnte dies nicht meinen Eltern erklären, aber ich bin gespannt, wie meine Kinder mit Lifestreaming später umgehen werden.
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Zurück zum Thema: Kakuteru sollte man durchaus im Fokus behalten, da kann etwas Spannendes entstehen.

Fröhliche Weihnachten 2008

Nico —  24.12.2008

Anstatt Massenmails, krikeligen Weihnachtskarten oder SMS zur Bescherung wünsche ich allen Freunden, Lesern, Bekannten und Verwandten auf diesem Wege ein gesegnetes Weihnachtsfest und wünsche Euch ein paar ruhige Momente im Kreise der Familie.

Klo-Smiley

Nico —  23.12.2008

ratzfatzduftpuckiVorhin habe ich in meiner vorweihnachtlich besinnlichen Stimmung ein merkwürdiges neues Produkt im Supermarkt entdeckt. Aus dem Klappentext der WC-Duft-Puckies:

ratz fatz hygienische Sauberkeit und langanhaltende Frische im WC!

Die lustigen WC-Duft-Puckis von ratz fatz sorgen für gründliche Reinigung und langanhaltende Frische im ganzen WC.

ratz fatz WC-Duft-Puckis gibt es als Lemon und Fresh Pink im praktischen Körbchen.

Und man kann auch WC-Duft-Puckies eCards versenden, also eigentlich das ideale Produkt für unseren Haushalt, gibt es doch auch Wallpaper zum Download.

Aber die Finanzministerin was not amused: „unser neuer klostein sieht aus wie ein ecstasy trip“ – das mag sein, aber bei Sauberkeit im Klo gehe ich keine Kompromisse ein. Außerdem gehe ich wirklich gerne alleine einkaufen, ich finde da immer so herrlich skurrile Sachen, die ich sonst nicht kaufen könnte.