Die Frankfurter Rundschau berichtet von einem Skandal bei der LBB: Gigantisches Datenleck:

So liegen der FR detaillierte Kreditkartenabrechnungen Zehntausender Kunden verschiedener Geldinstitute quer durch die Republik vor. Lesbar sind Vor- und Nachname der Kunden, Adresse, Kreditkartennummer, Kontonummer und jede einzelne Bezahl-Aktion mit dazugehörigem Betrag.

Auch Auslandsbuchungen, Rücküberweisungen und die kompletten Zahlungsabwicklungen zwischen Firmen und Banken sind nachvollziehbar. Die Daten stammen aus diesem Jahr, viele Auflistungen bilden die Einkäufe der Kunden im August 2008 ab.

Die LBB gibt auch Kreditkarten für andere Banken aus. Die Bankleitzahlen der Institute liegen der FR ebenfalls vor. Da es sich um eine Art Hyper-Datensatz der Landesbank handelt, sind verschiedenste Kreditkartentypen betroffen.

Unter anderem die Karten ADAC Gold-Mobil-Doppel, Amazon Visa, White Lable Premium, ADAC Classic Mobile Master, ADAC Classic mobile Visa, Schmetterling Premium, Visa Geschenkkarte, ADAC Gold Mobile Master ADAC Gold Doppel, LBB Classic Eurocard, LBB WBI Classic Card, Xbox Classic Card, ADAC Einstieg Visa.

Interessant an diesem Vorfall ist nicht nur, dass es dieses fette Datenleck gegeben hat, sondern wie aktuell die Daten anscheinend sind. Ich vermute mal, dass wir uns an derartige Meldungen ein Stück weit gewöhnen werden, bzw. schon haben, denn es sind so viele Daten von uns gespeichert, dass derartige Vorfälle irgendwie gefühlt immer häufiger passieren, oder wenigstens aufgedeckt werden. Für das Abendblatt war diese Nachricht nur eine kleine Meldung am Rande wert, was ich bei dem Ausmaß dieses Vorfalls erschreckend ignorant finde.

Der Beitrag wäre sicherlich noch besser, wenn man auch die Slides sehen könnte und Kajo Wasserhövel ins Mikro gesprochen hätte, aber dennoch ist das ein recht intereressanter Einblick in das Thema Digital Campaigning aus der Sicht einer Partei.

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DotComTod 2.0

Nico —  13.12.2008 — 2 Comments

dotcomtod 2.0Unter dem Motto “Geschichte wiederholt sich manchmal” ist jetzt DotComTod 2.0 gestartet.

Ich habe ja schon damals das alte DotComTod nie gelesen, weil ich einfach wenig Anknüpfungspunkte hatte, daher kann ich mir jetzt kaum vorstellen, wie ein DotComTod 2.0 werden kann. Zumal die Lage derzeit nicht vergleichbar ist mit der Lage 2000/20001. Es gibt keine größenwahnsinnig bewertete Nullnummern mit IPO-Aspirationen, es gibt einen kleinen M&A-Markt, es gibt zwar viele kleine Startups und nicht alle schaffen es, aber die großen wilden Dinger wie vor 8 Jahren gibt es nicht zu beobachten. Oder ich bin zu sehr Teil der Branche, dass ich das nicht merke…

Aber nun gut, mit dem Namen DotComTod 2.0 legt Matthias Süss die Latte ordentlich hoch, mal sehen, was nach der Ankündigung jetzt folgen wird.

20 Pfg

Nico —  11.12.2008 — Leave a comment

Toillette im Hansa-Theater.

Dönerstag

Nico —  11.12.2008 — Leave a comment