Vor ein paar Wochen wurde Mac App Store angekündigt und am 6. Januar soll der Mac App Store dann live gehen. Nach der Einführung des iTunes Music Stores, der erstmalig das Kaufen von Musik brachial vereinfacht hat und dem App Store Konzept für iPhone und iPad wird jetzt mit dem Mac App Store die Art und Weise revolutioniert, wie man auf herkömmlichen Desktop Computern mit Programmen umgeht.
Endlich.
Das Installieren von Software ist zwar jetzt schon auf dem Mac sehr einfach, aber dennoch ist es eine große Hürde, im Netz nach Programmen zu recherchieren und diese dann zu installieren. Unterschiedliche Installations-Programme, unterschiedliche Billingsysteme und auch völlig unterschiedliche Update-Mechanismen sorgen dafür, daß neue Software auf dem Desktop für viele Anwender immer noch eine Herausforderung darstellen.
Und nun kommt Apple daher und vereinfacht alles. Ein App-Store, ein Billingsystem, ein Update-Mechanismus. Einfach mal etwas installieren ist ein No-Brainer geworden. Developer können vom Traffic des Stores profitieren und ihre Apps dort verkaufen. Kunden werden keine Kompatibilitätsprobleme haben, können sich auf Qualitätskriterien verlassen und sicher Produkte kaufen. Der Mac App Store ist ein weiterer Bestandteil des Ökosystems von Apple.
Natürlich hat Apple damit einen weiteren, riesigen Hebel gefunden, um das App-Thema zu dominieren. Neben den Vorteilen für den Nutzer und den Developer profitiert vor allem Apple. Mit dem üblichen 70/30-Share hat Apple eine weitere Gelddruckmaschine gefunden. Irre, wie Apple es wieder schafft, als Heilsbringer dazustehen, indem eine Neuerung eingeführt wird, die Nutzern das Leben erleichtert, Entwicklern von Programmen den Abverkauf erleichtert und dabei vor allem Apple nützt.












