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Auf dem stets lesenswerten Blog von Fred Wilson wird gerade eine Diskussion geführt, wie man sie in vielen Startups gerade führt, nämlich die Frage nach der geeigneten Mobile Strategie.

First, I think you can’t abandon mobile. It is the future like it or not. And second, I think it is critical to design for mobile first and then build a web companion. If you design for the web and then port to mobile, you will find that it is really hard to fit your UI onto the small screen. Better to design for mobile first and then build a web companion. Mobile first, web second. But as Vibhu points out, the web can’t and should not be ignored. It is valuable in many many ways.

Wir haben diese Frage bei Stuffle natürlich exzessiv diskutiert, denn die Frage ist durchaus, wie leicht man den Nutzern den Einstieg bereitet. Das Herunterladen einer mobilen App ist immer eine Hürde, das tägliche Nutzen der App ist die nächste Herausforderung, die man meistern muss. Allerdings hilft es durchaus, wenn man das Produkt direkt von der mobilen Seite her denkt und danach die Variante für das Web baut. Die mobile Nutzung wächst weiterhin ordentlich und sollte daher nicht vernachlässigt werden, das dürfte mittlerweile jedem klar sein.

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Ich glaube allerdings auch, dass Mobile First immer mehr von Tablet First überlagert werden wird, denn das werden die allgegenwärtigen Geräte der Konsumenten werden. Künftig könnte also eine Fragestellung sein, wie man ein Produkt entwickelt, dass auf dem Tablet toll aussieht und zum Browsen einlädt, während die mobile Version es erleichtert, Inhalte selber zu generieren und die Web-Version sorgt für gute SEO-Resultate. Das macht die Produktentwicklung etwas komplexer als nur Mobile First, jedenfalls wenn man Mobile und Tablet als ähnlich, aber doch signifikant anders begreifen will.

Egal wie man es dreht und wendet, die Fokussierung auf UX/UI wird künftig die erfolgreichen Produkte noch mehr den anderen unterscheiden. Dabei sollte man konsequent von Tablet über Mobile hin zum Web denken. Ohne Mobile Strategie oder mit Apps designed by Developers wird man künftig nicht mehr weit kommen im Kampf um die Eyeballs in der Attention Economy. Boah, der letzte Satz bringt mir bei jedem Bullshit Bingo sicherlich noch Zusatzpunkte ein.

Spannend ist allerdings auch die Tatsache, dass zwar einerseits gerade die Produktentwicklung immer schneller wird und das sog. Minimum Viable Product (MVP) nach der Lean Startup Lehre schon sehr früh an den Markt gebracht wird, das Testing und Ausrollen neuer Iterationen aber durch die App-Stores massiv eingeschränkt werden und man eigentlich anstatt Apps wieder mehr Web auf Mobile oder Tablets machen sollte, dann aber vor den Problemen der möglicherweise eingeschränkten Funktionalität und der Herausforderung der User Retention steht.

Das Thema wird uns noch eine Weile begleiten, glaube ich.